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Körperliche Blockaden – wenn der Körper nicht mehr mitmacht

  • Autorenbild: M O
    M O
  • 12. März
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen


Viele Frauen glauben, Sexualität sei vor allem eine mentale Sache.

Gedanken, Fantasien, Emotionen.

Doch in Wirklichkeit beginnt Sexualität an einem ganz anderen Ort:

im Körper.

Wenn der Körper blockiert ist, kann Lust kaum entstehen.

Woran körperliche Blockaden sichtbar werden

Oft erkenne ich körperliche Blockaden schon in den ersten Minuten.

Am Gang. An der Körperhaltung. An der Stimme. An der Beweglichkeit.

Der Körper erzählt sehr viel.

Typische Muster, die ich häufig sehe:

  • eingefallene Schultern

  • krummer Rücken

  • ein steifes Becken

  • eine sehr hohe oder „pipsige“ Stimme

  • wenig natürliche Bewegung

Viele Frauen erlauben sich nicht mehr, sich frei zu bewegen. Selbst beim Tanzen entsteht sofort der Gedanke: „Was denken die anderen?“

Der Körper wird kontrolliert. Und Kontrolle ist das Gegenteil von Genuss.

Sexualität entsteht über die Sinne

Sexualität ist nichts Abstraktes.

Sie entsteht über die Sinne:

  • Berührung

  • Geruch

  • Blickkontakt

  • Körperwärme

  • Bewegung

Wenn diese Wahrnehmung stark reduziert ist oder der Körper dauerhaft angespannt ist, entsteht kaum Verbindung.

Dann passiert alles oberhalb der Schultern. Der Kopf arbeitet – der Körper bleibt außen vor. Viele Frauen beschreiben das Gefühl später so:

„Ich war die ganze Zeit im Kopf.“

Wenn der Körper wieder ins Spüren kommt

Wenn sich Blockaden lösen, verändert sich der Körper spürbar. Er wird weicher. Beweglicher. Sanfter.

Auch hormonell kann sich etwas verändern – Zyklus, Stimmung und Energie reagieren oft positiv darauf.

Viele Frauen merken plötzlich:

Sie sind weniger gereizt. Zärtlicher. Entspannter.

Nicht, weil sie „mehr leisten“. Sondern weil ihr Körper nicht mehr dauerhaft unter Spannung steht.

Wenn du körperliche Blockaden, Schmerzen beim Sex oder fehlendes Körpergefühl kennst, kann Sexualtherapie helfen, diese Verbindung Schritt für Schritt wieder aufzubauen.

Margarita Ostrovskih

 
 
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